24.08.2008,

Alle Flachdachsysteme nach DIN ENV 1187, Verfahren 1 (harte Bedachung) brandschutzgeprüft

Unsachgemäß verarbeitete und ungeprüfte Materialien für Flachdächer können bei Funkenflug Feuer fangen. Als führender Flachdach-Spezialist in Deutschland besitzt die Vedag GmbH Brandschutzzertifikate (allgemeine bauaufsichtl. Prüfzeugnisse) für ihr gesamtes Sortiment an Flachdach-Systemlösungen.

Häuser müssen laut Bauordnung über „harte Bedachungen“ verfügen, die ausreichend widerstandsfähig gegen Flugfeuer und strahlende Wärme sind. Bei Flachdächern wird diese Bestimmung erfüllt, wenn sie mindestens fünf Zentimeter hoch mit Kies beschüttet sind oder einen Plattenbelag vorweisen können. „Aber heute werden die meisten Flachdächer mit Kunststoff- oder Polymerbitumenbahnen abgedichtet und es muss aus statischen Gründen auf die Auflast verzichtet werden“, sagt Jürgen Felgenträger, Leiter der Anwendungstechnik bei Vedag. „Daher muss die Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer in aufwändigen Brandschutzprüfungen nachgewiesen werden.“

 

Allerdings müssen nicht nur die Dachabdichtungen den Vorschriften gerecht werden, sondern der gesamte Schichtenaufbau der Flachdachlösungen muss geprüft und zertifiziert sein. „Hersteller, die Abdichtungen ohne Brandschutzzertifikate verbauen, verstoßen gegen die Bauordnung“, sagt Felgenträger. Die Vedag GmbH aus Bamberg hat alle ihre Flachdachabdichtungen und Systemlösungen mit Polymerbitumenbahnen von der Materialprüfungsanstalt (MPA) Dresden prüfen lassen und wird so der Bauordnung gerecht.


Vedag ließ 250 Prüfkörper testen und kann so weit über 1000 verschiedene Dachaufbauten mit Zertifikat erstellen

Vedag hat von Januar bis August letzten Jahres 250 unterschiedliche Prüfkörper testen lassen. „Weit über 1000 mögliche Dachaufbauten können wir so mit zertifizierten Materialien zusammenstellen“, sagt Johannes Kalusche vom Technischen Kundenservice / Anwendungstechnik bei Vedag. Bei den Brandschutzprüfungen wird die Beanspruchung des Daches durch Feuer von außen überprüft.

 

Zum Bestehen der Prüfung dürfen die Dächer nicht durchbrennen, die verbrannten Flächen dürfen maximal 80 Zentimeter lang sein und es dürfen keine Dachbestandteile brennend vom Dach ablaufen oder abfallen. So werden im Labormaßstab realistische, an die Witterung in Deutschland angepasste Brandereignisse aus der Praxis simuliert. Die Vedag Systeme haben diese Tests mit Bravour bestanden.

 

Hält sich ein Dachaufbauhersteller nicht an die Brandschutzordnung, in dem er nur Teile seines Sortiments prüfen lässt, droht ihm der Abbau seines Daches. „Für unsere Kunden, also die Dachdecker-Unternehmen, stellen die bestandenen Prüfungen nun eine hohe Sicherheit dar“, so Kalusche. Gegenüber dem Wettbewerb könne sich ein weiterverarbeitendes Unternehmen nun noch besser durchsetzen, da es mit Vedag Produkten die einzige Firma im Sortiment hat, die alle Dachaufbausysteme hat prüfen lassen. „Gerade bei Ausschreibungen hat dies einen großen Vorteil, denn hier wird besonders auf die Sicherheit geachtet“, sagt Kalusche.

 

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