Glossarübersicht

Abdichtung

flächige, wasserdichte Schicht aus bahnenförmigen Abdichtungsstoffen zum Schutz des Bauwerkes gegen Wasser.[1]

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Abdichtungslage

flächige Abdichtung aus Bitumenbahnen, die an den Überdeckungen miteinander verklebt sind.[1] Flächengebilde aus Abdichtungsstoffen. Eine oder mehrere vollflächig untereinander verklebte oder im Verbund hergestellte Abdichtungslagen bilden die Abdichtung+B111 [4]

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Abdichtungsrücklage

ist ein festes Bauteil, auf das eine Abdichtung für senkrechte oder stark geneigte Flächen aufgebracht wird, wenn die Abdichtung zeitlich vor dem zu schützenden Bauwerksteil hergestellt wird. [2]

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Abdichtungsuntergrund

(Untergrund)

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Abschluß

Ausbildung der Abdichtung am Dachrand.[1] Ausbildung einer Dachabdichtung am Dachrand [3] Das gesicherte Ende oder der gesicherte Rand einer Bauwerksabdichtung.[4]

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Abschottung

Sicherungsmaßnahme, um Wasserunterläufigkeit in verschiedenen Schichten des Dachaufbaues zu verhindern.

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Anschluß

Ausbildung der Abdichtung an angrenzende oder durchdringende Bauteile oder Bauelemente.[1] Verbindung der Dachabdichtung mit aufgehenden oder sie durchdringenden Bauteilen. Es werden starre und bewegliche Anschlüsse unterschieden [3] Die Verbindung von Teilbereichen einer Abdichtungslage oder mehrerer Abdichtungslagen miteinander, die zu verschiedenen Zeitabschnitten hergestellt werden, z.B. bei Arbeitsunterbrechungen. Ein Anschluß ist auch die Verbindung einer Abdichtungslage oder mehrerer Abdichtungslagen an Einbauteile.[4]

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Anwendungskategorie

Anwendungsbereiche für Dachabdichtungen, für die hinsichtlich der konstruktiven Planung und der Bemessung unterschiedliche Anforderungen gestellt werden [3]

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APP

ataktisches Polypropylen, wird zur Herstellung von Plastomerbitumen eingesetzt. [1]

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Asphalt

In der Natur vorkommendes Gemisch aus Bitumen und mineralischem Füllstoff (z.B. Sand). [1]

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Asphaltmastix

ist ein Gemisch aus Bitumen, Gesteinsmehl und Sand mit einem Massenanteil an Bitumen von 13 % bis 16 %. [2]

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Baufeuchte

Feuchtigkeit, die während der Herstellung eines Bauwerkes eingebaut wird oder eindringt [1]

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Bauteiltemperatur

ist die Temperatur der Bauteiloberfläche, mit der die Abdichtung bei ihrem Einbau direkt in Berührung kommt [2]

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Beanspruchungsklasse

Zusammenfassung mechanischer und thermischer Beanspruchungsstufen zu kombinierten Beanspruchungen von Dachabdichtungen

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Befestigungselement

wird zur mechanischen Befestigung von Dachabdichtungen in der Unterkonstruktion eingesetzt. Es besteht aus Lastverteilteller und Schraube bzw. Spreizdübel mit Einschlagstift [1]

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Behelfsmäßige Abdichtung

ist ein vorübergehender Schutz einer Konstruktion oder Bauteilfläche, um das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen und z.B. eine Weiterarbeit im Gebäudeinneren zu ermöglichen. Behelfsmäßige Abdichtungen sind zumindest für einige Zeit der Witterung ausgesetzt. Die verwendeten Werkstoffe und die Art der Ausführung müssen hierfür geeignet sein. Je nach Art und Ausführung können auch Dampfsperren oder erste Lagen von mehrlagigen Dachabdichtungen als behelfsmäßige Abdichtung verwendet werden. [2]

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Belüftetes Dach

(frühere Bezeichnung "Kaltdach") Dachkonstruktion mit einer oberen und einer unteren Schale mit einem dazwischenliegenden von außen be- und entlüfteten Dachraum [2] Belüftete Dächer verfügen direkt über der Wärmedämmung über eine Luftschicht, die gemäß DIN 4108-3 an die Außenluft angeschlossen ist (belüftete Wärmedämmung). [6]

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Bemessungswasserstand

ist der höchste, nach Möglichkeit aus langjähriger Beobachtung ermittelte Grundwasserstand/Hochwasserstand. Bei von innen drückendem Wasser: der höchste, planmäßige Wasserstand [2]

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Beschichtung

(s. Trennschicht)

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Bestreuung (Beschieferung)

leichter Oberflächenschutz auf Bitumenbahnen, der fabrikmäßig aus vorwiegend plättchenförmigen mineralischen Stoffen hergestellt wird. [1]

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Beweglicher Anschluß

ist der An- oder Abschluss an Bauteile, der gegenüber der Unterkonstruktion und dem jeweiligen Systemaufbau Bewegungen verschiedener Art unterworfen ist. [2]

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Bewegungsfuge

geplanter Zwischenraum zwischen zwei Bauwerksteilen- oder Bauteilen, der unterschiedliche Bewegungen ermöglicht [1] Zwischenraum zwischen zwei Bauwerksteilen oder Bauteilen, der ihnen unterschiedliche Bewegungen ermöglicht [3]

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Dachabdichtung

flächiges, aus bahnenförmigen Abdichtungsstoffen bestehendes Bauteil zum Schutz eines Bauwerkes gegen Niederschlagswasser, das aus einer über die ganze Dachfläche reichenden, i.d.R. mehrlagigen, wasserundurchlässigen Schicht besteht. [1] Flächiges Bauteil zum Schutz eines Bauwerkes gegen Niederschlagswasser. Sie besteht aus einer über die gesamte Dachfläche reichenden, wasserundurchlässigen Schicht. Zur Dachabdichtung gehören auch Anschlüsse, Abschlüsse und Bewegungsfugen [3]

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Dachablauf

Einbauteil zur Entwässerung der Dachfläche. [1]

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Dachaufbau

alle Funktionsschichten zur Herstellung des gesamten Dachsystems. [1] Folge der einzelnen Funktionsschichten z. B. Ausgleichsschicht, Dampfsperre, Wärmedämmung, Dachabdichtung, Schutzschicht, deren Art und Anordnung von der jeweiligen Konstruktionsart abhängig ist [3]

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Dachbahn

Bitumenbahn, die mit Bitumenklebemasse verlegt oder als Vordeckung eingesetzt wird. Trägereinlagen sind Glasvlies (einsetzbar als zusätzliche Lage) oder Rohfilz (nicht für Dachabdichtungen). [1]

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Dachbegrünung

besondere Dachflächennutzung, je nach Art der Bepflanzung wird in Extensiv- oder Intensivbegrünung unterschieden [1]

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Dachdeckung

im Gegensatz zu Dachabdichtung nur regensicher, besteht aus schuppenförmig angeordneten Baustoffen, z.B. Bitumenschindeln, Ziegeln u.v.m.. [1]

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Dachdichtungsbahn

Bitumen- oder Polymerbitumenbahn mit hochwertiger Trägereinlage, die mit Bitumenklebemasse verlegt wird [1]

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Dachkonstruktion

(s. Unterkonstruktion)

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Dachneigung

Neigung einer Dachfläche gegen die Waagerechte, ausgedrückt als Winkel in Grad (°) oder als Steigung in Prozent (%). [1]

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Dämmbahn

Element, das aus Wärmedämmstoff und einer Bitumenbahn besteht. Lieferformen sind Roll- und Klappbahnen (s. auch Kaschierlage). [1]

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Dampfdruckausgleichsschicht

zusammenhängende Luftschicht zum Ausgleich örtlich entstehender Dampfdruckunterschiede [1] ........ Sie wird erreicht durch teilflächige Verklebung oder lose Verlegung der Folgelage. [2] zusammenhängende Luftschicht unter der Dachabdichtung zum flächigen Ausgleich des Wasserdampfdruckes aus eingebauter und/oder eindiffundierter Feuchtigkeit. [3]

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Eigenschaftsklasse

Abstufungen thermischer und mechanischer Produkteigenschaften, denen die Abdichtungsprodukte aufgrund ihrer spezifischen Produkteigenschaften zugeordnet werden können [3]

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Eigenüberwachung

werkseigene Produktionskontrolle. Sie ist Voraussetzung für die Übereinstimmungserklärung des Herstellers. Prüfumfang und -häufigkeit sind in DIN V 52144 geregelt [1]

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Einbaumenge

ist die Menge Klebemasse, Asphaltmastix, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung oder Deckaufstrichmittel im eingebauten Zustand. [2]

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Einbauteil

Bauteil oder Element, das Dachdeckungen oder -abdichtungen nur in Teilschichten durchdringt, z.B. Sicherheitsdachhaken. [1] Ein Hilfsmittel zur Herstellung eines wasserdichten Anschlusses an Durchdringungen, bei Übergängen oder bei Abschlüssen, wie z.B. Klebeflansch, Anschweißflansch, Manschette, Klemmschiene, Los- und Festflanschkonstruktion [4]

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Einbautemperatur

ist die Temperatur der Abdichtungsstoffe beim Einbau [2]

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Einbettung der Abdichtung

ist die hohlraumfreie Lage der Abdichtung zwischen Abdichtungsuntergrund und Schutzschicht, ohne dass die Abdichtung einen nennenswerten Flächendruck erfährt. [2]

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Einlage

(s. Trägereinlage)

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Einlagige Verlegung

von speziell entwickelten Polymerbitumenbahnen ist eine Sonderanwendung entsprechend DIN 18531 [1]

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Einpressung der Abdichtung

ist die hohlraumfreie Lage der Abdichtung zwischen zwei festen Bauteilen, wobei die Abdichtung einem ständig wirkenden Flächendruck ausgesetzt ist. [2]

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Einschaliges Dach

(s. nichtbelüftetes Dach)

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Eintauchtiefe

ist die Höhendifferenz zwischen der tiefsten abzudichtenden Bauwerksfläche und dem Bemessungswasserstand. [2]

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Elastomer-Dichtungsbahn mit Selbstklebeschicht

Bahn aus Elastomeren mit zusätzlicher werksseitiger Selbstklebeschicht zur flächigen Verklebung. [4]

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Elastomerbitumenbahn (PYE)

Bitumenbahn, deren Deckschichten aus mit Elastomeren (s. SBS) modifiziertem Bitumen bestehen [1]

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EPTA-Leitlinie

beschreibt die Voraussetzungen für den Einsatz einlagiger Dachabdichtungen mit Polymerbitumenbahnen (EPTA = Einlagige Polymerbitumen-Träger-Abdichtung) [1]

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Festes Bauteil

ist ein Bauteil, das ohne größere Formänderung Kräfte aufnehmen oder weiterleiten kann [2]

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Filtervlies

Schicht, die das Einschlämmen von Feinteilen in darunterliegende Schichten des Dachaufbaues verhindert. [1]

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Flanschkonstruktion

in der Regel aus Stahl bestehende Konstruktion aus einbetoniertem Festflansch mit aufgeschweißten Gewindebolzen und entsprechend gelochtem Losflansch zum Einklemmen einer Abdichtung, um durch Anpressen (Anziehen der Muttern) eine wasserdichte Verbindung herzustellen. [1]

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Fremdüberwachung

neutrale Produktkontrolle durch Institute. Bestandteil ist die Überprüfung der Eigenüberwachung. [1]

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Fugenkammer

Eine Verbreiterung einer Bewegungsfuge in ausreichender Tiefe an der Abdichtungsfläche. [2] Aussparung in waagerechten und schwachgeneigten Flächen unterhalb und oberhalb der Abdichtung, beidseitig der Fuge, zusammen etwa 80 mm bis 100 mm breit, 30 mm bis 80 mm tief, mit geeignetem Fugenverguss ausgegossen. [5]

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Fugenverstärkung

Die Verstärkung einer Abdichtung durch eine oder mehrere zusätzliche Abdichtungslagen im Bereich einer Bewegungsfuge. [2]

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Fügetechnik

Die Technik der materialgerechten Naht- und Stoßverbindungen von Abdichtungsbahnen zur Herstellung einer Abdichtungslage. [2]

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Füllstoff

Gesteinsmehl (Schiefer-, Kalkstein- oder Basaltmehl) - stabilisiert die Deckschichten bei Lagerung und Transport, erhöht die Triitfestigkeit verlegter Bahnen. [1]

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Geblasenes Bitumen

wird aus heißflüssigem Destillationsbitumen durch Einblasen von Luft bei hohen Temperaturen gewonnen. Es wird durch den Erweichungspunkt (EP) und die Penetration gekennzeichnet, z. B. Bitumen 100/25. [1]

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Gefälle

(s. Dachneigung)

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Gefälledächer

werden mit keilförmig geschnittenen Dämmplatten oder aus Schüttgut hergestellt. [1]

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Gefüllte Bitumenklebemasse

Masse aus Bitumen und Füllstoff, wie z. B. Gesteinsmehl. [1]

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Gelege

grobmaschige Gitter aus Glas- und/oder Polyesterfäden , meist in Verbindung mit Glas- oder Polyester-Vliesen als Verbundträger mit hoher Höchstzugkraft und mittlerer Dehnung für Schweiß- und Kaltselbstklebebahnen [1]

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Genutzte Dachfläche

Fläche, die für den Aufenthalt von Personen (einfache Beanspruchung), für die Nutzung durch Fahrzeuge (schwere Beanspruchung) oder für die Bepflanzung vorgesehen ist. [1]

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Gießverfahren

Klebetechnik, bei der Bitumenbahnen in die vor die Rolle gegossene erhitzte Bitumen-Klebemasse eingerollt werden. [1]

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Glasgewebe

Trägereinlage mit sehr hoher Höchstzugkraft und geringer Dehnung für Dachdichtungsbahnen und Schweißbahnen. [1]

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Glasvlies

Trägereinlage mit geringer Höchstzugkraft und geringer Dehnung (s. auch Dachbahn) [1]

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Grate

sind die außenliegenden Verschneidungslinien von zwei Dachflächen. [6]

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Gründach

(s. Dachbegrünung)

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Gully

(s. Dachablauf)

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Güteüberwachung

Qualitätskontrolle der Fertigware. Sie teilt sich auf in Eigenüberwachung durch Werkslabors und (freiwillige) Fremdüberwachung. [1]

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Haftgrund

(s. Voranstrich)

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Harte Bedachung

Begriff des Bauordnungsrechts. Er beschreibt eine Klassifizierung von Dachaufbauten, die nach DIN 4102, Teil 7 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen) ausreichend widerstandsfähig gegen Flugfeuer und strahlende Wärme sind. [1]

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Höchstzugkraft

Kraft, die bei der Prüfung eines 5 cm breiten Bahnenstreifens bis zum Bruch der Einlage aufzuwenden ist. [1]

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HWL

Holzwolle-Leichtbauplatten, heute für Flachdächer unüblicher Dämmstoff aus zementgebundenen Holzfasern. [1]

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Intensivbegrünung

Begrünung für eine Dachfläche mit anspruchsvollem, pflegeintensivem Bewuchs (Gräser, Stauden, Sträucher und Bäume) und entsprechendem Aufbau der Vegetationstragschicht. [1]

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Kaltdach

(s. belüftetes Dach)

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Kälteflexibilität (Kaltbiegeverhalten)

Prüfung zur Ermittlung des Biegevermögens von Bitumenbahnen bei tiefen Temperaturen (z.B. -25°C).

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Kaltklebeverfahren

Klebetechnik, bei der Bitumenbahnen bzw. Dämmstoffe mit Kaltklebern aufgeklebt werden. [1]

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Kaltselbstklebebahn

Polymerbitumenbahn, werkseitig mit einer unterseitigen Kaltselbstklebeschicht ausgerüstet, die nach Abzug einer Trennfolie oder eines Trennpapiers unter Druck auf einen kaltselbstklebefreundlichen Untergrund verlegt wird. [1]

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kaltselbstklebende Bitumen-Dichtungsbahn (KSK)

Dichtungsbahn aus einem kunststoffmodifizierten, selbstklebendem Bitumen, das einseitig auf einer reißfesten HDPE-Trägerfolie aufgebracht ist. [4]

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Kaschierung (Kaschierlage)

Bitumenbahn, die werksseitig auf einen Dämmstoff aufgeklebt ist. [1]

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Kehle

Entwässerungslinie zu einem Dachablauf. [1]

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Klebeflansch

flächiges Einbauteil, das mit Durchdringungen von Abdichtungen wasserdicht verbunden und zum Auf- und Einkleben der Abdichtung geeignet ist [1]

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Klebemasse

.(s. Bitumenklebemasse)

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Klemmprofil

Einbauteil (Formteil) mit einem profilierten Metallquerschnitt, hergestellt durch Strangpressung oder mehrfache Kantung, mit dem Abschlüsse von Bauwerksabdichtungen unmittelbar an abzudichtende Bauwerksteile angeklemmt werden. [5]

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Klemmschiene

flanschartiges Metallprofil, mit dem Anschlüsse von Dachabdichtungen an Bauwerksteile angeklemmt werden. [1] Ein Einbauteil aus einem flanschartigen Metallprofil, mit dem Abschlüsse von Bauwerksabdichtungen unmittelbar an Bauwerksteile angeklemmt werden. [4]

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Kompaktdach

ist eine nicht belüftete, einschalige Dachkonstruktion, bei der der Dachaufbau umittelbar auf der Unterkonstruktion aufliegt. Alle Schichten werden hohlraumfrei miteinander verklebt. [2]

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Kork

expandierte Naturkorkteilchen - mit Bitumen gebunden = Imprägnierter Kork, - mit eigenen Harzen gebunden = Backkork. Als Plattenware für die Wärmedämmung (DIN 18161-1) [1]

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kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB)

Kunststoffmodifizierte, ein- oder zweikomponentige Massen auf Basis von Bitumenemulsion. [4]

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Lagenrückversatz

Anschlußtechnik bei Einklebungen, wobei die Oberlage die abgestuft verlegten unteren Lagen überdecken muß. [1]

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Lagenversatz

Anordnung der Bahnen mehrerer Abdichtungslagen derart, daß die notwendigen Überdeckungen der einzelnen Lagen im Paket nicht übereinanderliegen. [1]

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Lineare Befestigung

in Reihe angeordnete punktweise Einzelbefestigung der Dachabdichtung. [1] Lineare Befestigungen sind in Reihe angeordnete punktweise mechanische Einzelbefestigungen [3]

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Linienbefestigung

kontinuierliches Band oder Profil zur Befestigung der Dachabdichtung. [1] Linienbefestigungen sind mechanische Befestigungen mit Metallbändern bzw. Verbundblechen. [3]

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Los- und Festflanschkonstruktion

(s. Flanschkonstruktion)

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Luftdichtheit

Beschaffenheit von Konstruktionen zur Vermeidung von Wärmeverlusten durch unkontrollierten Luftaustausch und zur Vermeidung von Tauwasserbildung infolge von Konvektion feuchter Luft. Bei luftdichten Konstruktionen findet bei den praktisch auftretenden Luftdruckdifferenzen kein Luftdurchgang im Sinne eines Luftaustausches mit der Außenluft statt (aus DIN 4108-3:2001-02). [2] Beschaffenheit von Konstruktionen zur Vermeidung von Wärmeverlusten durch unkontrollierten Luftaustausch und zur Vermeidung von Tauwasserbildung infolge von Konvektion feuchter Luft. Bei sachgerecht verklebten bzw. gefügten Dachabdichtungen findet in der Fläche bei den praktisch auftretenden Luftdruckdifferenzen kein Luftdurchgang im Sinne eines Luftaustausches mit der Außenluft statt. ANMERKUNG: Bis zu welcher Leckrate Dachdurchdringungen, Bewegungsfugen, An- und Abschlüsse noch als luftdicht gelten können, hängt vom Grad der Beheizung, von der Höhe der Luftfeuchte und den Luftdruckbedingungen des Raumes unter der Dachfläche ab. [3]

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Manschette

ist ein an die Durchdringung einer Abdichtung angeformtes Einbauteil, das wasserdicht an die Durchdringung angeschlossen wird, z. B. mit einer Schelle, und mit der Abdichtung wasserdicht verbunden ist, in Sonderfällen auch aus der Abdichtung selbst hergestellt. [2] Ein tüllenförmiges, an die Durchdringung einer Abdichtung angeformtes Einbauteil, das wasserdicht an die Durchdringung angeschlossen wird, z. B. mit einer Schelle, und mit der Abdichtung wasserdicht verbunden ist, in Sonderfällen auch aus der Abdichtung selbst hergestellt. [4]

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Metall-Kunststoff-Verbund

ist eine Metallfolie mit ein- oder beidseitiger Beschichtung als Trägereinlage für Dampfsperren oder Wurzelschutzbahnen, meist in Kombination mit einem Glasvlies bzw. -gewebe. [1]

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Metallband

dünn (bis auf < 0,1 mm) ausgewalztes Kupfer oder Aluminium als Trägereinlage für Dampfsperren, Bahnen für druckwasserhaltende Abdichtungen oder Wurzelschutzbahnen, meist in Kombination mit einem Glasvlies bzw. -gewebe oder polyesterfolienkaschiert. [1]

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Mineralwolle (Mineralfaser)

Glas- oder Steinfaser. Als Plattenware oder Dämmbahn für die Wärmedämmung (DIN 18165-1) [1]

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Naht

ist die Verbindung zweier Bahnen einer Abdichtungslage an ihren Längs- oder Querrändern. [2]

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Nahtverbindung

wasserdichte Verbindung der Überdeckungen [1]

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Nassraum

ist ein Innenraum, in dem nutzungsbedingt Wasser in solcher Menge anfällt, dass zu seiner Ableitung eine Fußbodenentwässerung erforderlich ist. Bäder im Wohnungsbau ohne Bodenablauf zählen nicht zu den Nassräumen. [2]

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Nenndicke

Dichtschichtdicke ohne Kaschierung, Beschichtung oder Selbstklebeschicht [3]

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Nichtbelüftetes Dach

(frühere Bezeichnung "Warmdach") einschalige Dachkonstruktion, bei der alle Funktionsschichten direkt übereinander liegen. [1]

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Nichtgenutzte Dachfläche

Fläche, die nur zur Kontrolle und Wartung begangen wird. [1] Nur zum Zwecke der Pflege und Wartung und allgemeinen Instandhaltung begehbare Fläche. Sie ist nicht für den dauernden Aufenthalt von Personen, die Nutzung durch Verkehr oder für intensive Begrünung vorgesehen. [3]

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Notabdichtung

vorübergehende, behelfsmäßige Sicherungsmaßnahme gegen Witterungseinflüsse. [1] ist eine befristete Abdichtung als vorübergehender Schutz im Schadensfall. Notabdichtungen sind keine dauerhafte Lösung. Von ihr können nicht die Kriterieneiner Abdichtung erwartet werden. Sie ersetzen keine Abdichtung [2]

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Nutzdach

(s. genutzte Dachfläche)

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Nutzungsdauer

Zeitraum, in dem die Aufrechterhaltung der von der Dachabdichtung geforderten Leistung hinsichtlich der Dichtigkeit unter den Beanspruchungsbedingungen erwartet werden kann, die ordnungsgemäße Wartung voraussetzt. Die Wirtschaftlichkeit der Nutzungsdauer setzt grundsätzlich voraus, dass maßgebliche Faktoren wie z. B. Kosten für den Entwurf, Bau und Nutzung, Kosten für Nutzungsausfall infolge Versagen, Kosten für Inspektion, Wartung und Instandsetzung in angemessener Weise berücksichtigt werden. [3]

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Nutzungsfeuchte

Feuchtigkeit, die bei der Nutzung des Gebäudes in den Innenräumen entsteht. [1]

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Oberflächenschutz

werksseitige (s. Bestreuung) oder zusätzliche Schutzschicht (z.B. Kies) auf der letzten Abdichungslage, welche diese vor mechanischer Beanspruchung und Witterungseinflüssen schützt. [1]

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Oberlage

oberste Lage der Dachabdichtung [1]

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Oxidationsbitumen

(s. geblasenes Bitumen)

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Penetration (Eindringtiefe)

Prüfung zur Bestimmung des Härtegrades von Bitumen. [1]

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Plastizitätsspanne

Temperaturbereich zwischen dem Kaltbiegeverhalten und der Wärmestandfestigkeit von Bitumenbahnen [1] Differenz zwischen Wärmestandfestigkeitstemperatur und Kaltbiegetemperatur bei Bitumen- und Polymerbitumenbahnen [3]

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Plastomerbitumenbahn (PYP)

Bitumenbahnen, deren Deckschichten aus mit Plastomeren (s. APP) modifiziertem Bitumen bestehen. [1]

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Plusdach

ist eine nichtbelüftete einschalige Dachkonstruktion, bei der der Dachaufbau unmittelbar auf der Unterkonstruktion aufliegt. Dabei wird ein Teil der Dämmschicht unter und ein Teil über der Abdichtung angeordnet. Die letzte Lage der Dämmschicht wird mit einer Auflast/Oberflächenschutz versehen. [2]

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Polymerbitumenbahnen

Oberbegriff für Elastomerbitumenbahnen (PYE) und Plastomerbitumenbahnen (PYP). [1]

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Polystyrol

(s. EPS und exPS)

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Polyurethan

(s. PUR)

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Primärbitumen

(s. Destillationsbitumen)

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Protectionboard

(s. Schutzschicht)

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PUR

Polyurethan-Hartschaum. Als Plattenware oder Dämmbahn für die Wärmedämmung (DIN 18164-1) [1]

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Recyclat

aufbereitete Masse aus Bitumen-Reststoffen zur Einarbeitung in neue Ware [1]

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Regeldachneigung (RDN) im Steildachbereich

ist die unterste Dachneigungsgrenze, bei der sich ein Bedachungsmaterial in der Praxis als ausreichend regensicher erwiesen hat. [2]

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Regenfestigkeit

ist der Zeitpunkt, zu dem flüssige oder spachtelbare Abdichtungen so weit abgebunden haben, dass sie durch darauf einwirkenden Regen nicht geschädigt werden. Bitumenbahnen für die Bauwerksabdichtung sind sofort nach Einbau regenfest. [2]

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Regensicherheit

Dichtigkeit von Dachdeckungen gegen rasch ablaufendes Niederschlagswasser. Zur Verhinderung des Einwehens von Nässe, Schnee und Staub in die Dachkonstruktion sind zusätzliche Maßnahmen zu treffen. [1]

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Reißfestigkeit

(s. Höchstzugkraft)

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SBS

Styrol-Butadien-Styrol, wird zur Herstellung von Elastomerbitumen eingesetzt [1]

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Schaumglas

hochdruckfester, formbeständiger Wärmedämmstoff als Plattenware (DIN 18174) [1]

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Schelle

ist eine ringförmig zu schließende Spannvorrichtung zum wasserdichten Anschluss von Abdichtungen und Manschetten an durchdringende Bauteile mit kreisförmigem Querschnitt. [2]

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Schleppstreifen

streifenförmige Trennlagen aus geeigneten Stoffen zur Sicherung einer unverklebten Zone [5]

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Schutzlage

zusätzliche Lage zum Schutz der Abdichtung oder Wärmedämmung vor schädigenden Einflüssen. [1] Oberhalb der Dachabdichtung angeordnete Lage zum Schutz vor Einwirkungen von außen, z. B. mechanischen Belastungen. Eine Schutzlage zählt nicht als Abdichtungslage und ersetzt nicht den Oberflächenschutz. [3] Zusätzlicher Schutz einer Abdichtung, der jedoch keine Schutzschicht ersetzt. Eine Schutzlage zählt nicht als Abdichtungslage. [4]

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Schutzmaßnahme

ist eine bauliche Maßnahme zum vorübergehenden Schutz einer Abdichtung während der Bauarbeiten. [2]

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Schutzschicht

Schicht zum dauernden Schutz der Abdichtung vor mechanischen und thermischen Beanspruchungen. [1] Ein Bauteil zum dauernden Schutz einer Abdichtung gegen mechanische und thermische Beanspruchung. [4]

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Schweißbahn

Bitumen- oder Polymerbitumenbahn mit dickeren Deckschichten (Bahndicke in der Regel 4-5 mm), die im Schweißverfahren unter Wärmezufuhr verlegt wird. [1]

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Schweißverfahren

Verlegetechnik für Schweißbahnen, bei der die Deckschichten durch Wärmeeinwirkung angeschmolzen und so die Bahnen mit dem Untergrund verbunden werden. [1]

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Sickerwasser aufstauend

ist unter Einwirkung der Schwerkraft frei abfließendes Niederschlags- und/oder Brauchwasser, das auf wenig durchlässigen Bodenschichten zeitweise aufstauen kann. [2]

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Starrer Anschluß

Anschluß der Dachabdichtung an Bauteile, die mit der Unterkonstruktion fest verbunden sind. [1]

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Steinkohlenteerpech

wird bei der zerstörenden Verkokung oder Verschwelung von Steinkohle gewonnen. Seit 1979 nicht mehr für Abdichtungswerkstoffe eingesetzt. [1]

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Stoß

ist der Bereich einer Abdichtung, in dem Nähte oder Anschlüsse der einzelnen Abdichtungslagen übereinanderliegend oder um Überlappungsbreite versetzt in der Abdichtung angeordnet sind. [2]

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Stütz- und Nagelbohlen

konstruktive Bauteile zum Schutz gegen Abgleiten von Wärmedämmschichten und zur mechanischen Befestigung der Abdichtungslagen. [1]

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Styropor

(s. EPS und exPS)

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T-Stoß

Zusammentreffen der (Längs-)Naht einer Bahn mit der (Quer-)Naht der benachbarten Bahn. [1]

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Teer

(s. Steinkohlenteerpech)

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Teerpappe

Vorläufer der heutigen Bitumenbahnen, bestehend aus teergetränkter Filz-Trägereinlage, Teer-Deckschichten und Abstreuung aus Feinsand. [1]

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Telleranker

ist ein Einbauteil, in der Regel aus Stahl, zur Verankerung zweier Bauteile, die durch eine Abdichtung getrennt sind und das im allgemeinen die dauerhafte Einbettung der Abdichtung sicherstellt. [2]

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Trägereinlagen

z. B. Vliesstoffe, Gewebe, Verbundeinlagen oder Metallbänder, die als Einlage der Bitumenbahnen verwendet werden. [1] Zur Herstellung einer Abdichtungslage oder einzelner Dichtungsbahnen verwendete, flächenhafte Bahnen, Folien, Gewebe oder Vliese u.a. aus Rohfilz, Jute, Glas oder Kunststoff sowie Metallbändern. Sie tragen die jeweils erforderlichen Bitumenaufstriche (klebe- oder Deckaufstriche) bzw. bei Dichtungsbahnen und Bitumen-Schweißbahnen die Deckschichten und dienen zur Aufnahme der mechanischen Beanspruchung. [4]

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Tränkung

Imprägnierung von Trägereinlagen in der Bahnen-Produktion vor dem Aufbringen der Deckschichten, um Hohlräume auszufüllen und Eigenfeuchtigkeit zu eliminieren [1]

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Trennlage

Schicht zur dauerhaften Trennung von Baustoffen oder Bauteilen untereinander. [1]

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Trennschicht/-lage

ist eine Schicht oder Lage zur flächigen oder teilflächigen Trennung einer Dachabdichtung oder der Dampfsperre von Bauteilen und Schichten. [2] Ein Flächengebilde zur Trennung einer Abdichtung von angrenzenden Bauteilen. [4]

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Trennschichten

auf Bitumenbahnen verhindern sie die Verklebung bei Lagerung und Transport. (Abstreuungen mit Talkumpuder, Feinstsand bzw. dünne (7 - 20 µ) Folien oder Feinvliese). Die Art der Trennschicht bestimmt das Verarbeitungsverhalten - z.B. dürfen folienbeschichtete Bahnen nicht mit Heißbitumen verklebt werden.

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<>Ü-Zeichen

Übereinstimmungszeichen (s. Übereinstimmungserklärung) [1]

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Überdeckung (Überlappung)

Bereich, in dem zwei Bahnen einer Abdichtungslage zur Herstellung von Längs- und Quernähten übereinander liegen. [2]

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<>Übereinstimmungserklärung (ÜH)

Bestätigung des Herstellers, daß das Produkt der im Übereinstimmungszeichen aufgeführten Regel (z.Zt. DIN , später Euro-Norm) entspricht und für den bezeichneten Anwendungszweck geeignet ist. [1]

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<>Übergang

Die Verbindung unterschiedlicher Abdichtungssysteme [2]

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<>Überhangstreifen

winkelartiges Blechprofil, das einerseits ausreichend tief in eine in die Wand eingeschnittene Kerbe wasserunterlaufsicher eingelassen ist und andererseits Klemmschiene oder Klemmprofil überdeckt. [5]

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Umkehrdach

Sonderform des nichtbelüfteten Dachs, bei der die Dämmschicht außerhalb der Abdichtung angeordnet ist. [1] ist eine nichtbelüftete einschalige Dachkonstruktion, bei der der Dachaufbau unmittelbar auf der Unterkonstruktion aufliegt. Dabei wird die Wärmedämmschicht über der Abdichtung verlegt und mit Auflast/Ober-flächenschutz versehen [2]

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Untergrund der Dachabdichtung

Fläche, auf die die Dachabdichtung unmittelbar aufgebracht wird [3]

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Unterkonstruktion

flächige Unterlage zur Aufnahme des Dachaufbaues. [1]

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Verdeckte Nagelung

mechanische Befestigung einer Bitumenbahn in der Überdeckung mit Dachpappstiften. [1]

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Verstärkungseinlage

Flächenhaftes Gewebe- oder Vliesbahnenmaterial, welches vor Ort hohlraumfrei in die Abdichtung eingebettet wird. [4]

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Verstärkungslage

zusätzliche Lage in Abdichtungsbereichen mit hohen Beanspruchungen [1]

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Verwahrung

Sicherung des Abdichtungsendes gegen Wasserhinterläufigkeit. [1] Die Sicherung der Ränder von Abdichtungen gegen Abgleiten und das Hinterlaufen von Wasser [4]

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Voranstrich

dünnflüssige Bitumenlösung oder Bitumenemulsion, die auf der Unterkonstruktion oder im Bereich von Anschlüssen zur Staubbindung und als Haftverbesserung für eine nachfolgende Verklebung aufgetragen wird. [1]

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Vordeckung

Bitumenbahn, die als zusätzliche Maßnahme vor Aufbringung einer Dacheindeckung verlegt wird. [1]

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Warmdach

(s. nichtbelüftetes Dach)

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Wärmedämmung

Schicht im Dachaufbau, die den Wärmedurchgang zwischen innen und außen vermindert. [1]

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Wärmestandfestigkeit

Prüfung des Ablaufverhaltens von Bitumenbahnen bei hohen Temperaturen (z. B. + 100°C). [1]

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Wassergefährdungsklasse

ist die Einstufung von Stoffen durch das Umweltbundesamt: 1 = schwach wassergefährdend, 2 = wassergefährdend, 3 = stark wassergefährdend. [2]

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Wickelkern

Metallrohr (d > 6 cm), das in die Bitumenbahn eingerollt wird - ein Hilfsmittel, das die vollflächige Verklebung durch gleichmäßigen Anpreßdruck bei der Verlegung erleichtert. [1]

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Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer und strahlende Wärme

(s. harte Bedachung)

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Wurzelschutz

(s. Durchwurzelungsschutz)

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Zweischaliges Dach

(s. belüftetes Dach)

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